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Von der Idee bis zur Auszahlung

Sie haben eine Idee. Wie gehen Sie vor?


1. Die Kontaktaufnahme und Beratung

Nehmen Sie Kontakt mit den Bürgemeisterinnen, Bürgermeister und Bezirksvorsteher, den Mitgliedern der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) auf. Für eine Beratung ist das Regionalmanagement der richtige Ansprechpartner für Sie.

2. Projektsteckbrief ausfüllen

Sie erhalten vom Regionalmanagement den Projektsteckbrief, den Sie als Beratungsgrundlage für die LAG ausfüllen müssen, sowie weitere Informationsunterlagen.

Der Projektsteckbrief beinhaltet Angaben zum Projekttitel, Projekttragenden, Projektbeschreibung, Umsetzungs-zeitraum, Kostenvoranschlag und Finanzierung inklusive Kofinanzierung. Das Regionalmanagement sichtet die ausgearbeiteten Steckbriefe und wendet sich bei Fragen an den Projekttragenden. Beim Ausfüllen werden Sie vom Regionalmanagement unterstützt. Das Projekt kann für eine erste unverbindliche Beratung in der LAG vorgestellt werden.

LEADER-Projektsteckbrief zum Ausfüllen [Microsoft-DOCX: 72 kB]

Erste Prüfung auf Förderfähigkeit des Vorhabens

Der Steckbrief wird vom Regionalmanagement an das Amt für regionale Landesentwicklung in Verden (ArL) geschickt, um die Projektidee auf Förderfähigkeit zu überprüfen.

3. Vorstellen der Idee und Beschluss der LAG

Je nach Stand wird die Projektidee zunächst der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) vorgestellt. In einer weiteren Sitzung kann das Projekt dann durch die LAG zum Beschluss gestellt werden. Die Lokale Aktionsgruppe berät über die Freigabe der LEADER-Mittel. Für die Sitzung in der LAG sollte im Vorfeld neben der Eigenfinanzierung auch die öffentliche Kofinanzierung (mind. 25 % der möglichen LEADER-Mittel) geklärt worden sein. Die öffentliche Kofinanzierung kann durch Antragsstellung an die beteiligte Kommune, den Landkreis, eine öffentliche Stiftung oder Einrichtung abgesichert werden.


4. Antrag an das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg GS Verden (kurz ArL) stellen

Wird das Projekt positiv in der LAG beschlossen, kann ein Antrag an das ArL gestellt werden. Vordrucke stehen zum Download bereit. Die Antragsunterlagen gehen zunächst an das Regionalmanagement, das die Unterlagen auf Richtigkeit prüft und dann zusammen mit dem Votum der LAG, Begründung und Protokoll an das ArL weiterleitet.
Im Vorfeld des Antrages müssen Sie eine Registriernummer für die Förderung beantragen, wenn Sie nicht bereits eine aus vergangenen Projekten vorliegen haben.

5. Umsetzung des Projektes

Erst nach Bewilligung durch das ArL in Verden kann mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden. Ein Projekt gilt als begonnen, wenn Aufträge erteilt werden. Fördermittel können bei Nichteinhaltung zurückgefordert werden.
Im Zuwendungsbescheid erhält der Projektträger Auskunft über die Höhe der LEADER-Mittel, bis wann das Projekt abgeschlossen sein muss und welche Kriterien eingehalten werden müssen.

Von der Projektidee bis zur Umsetzung des Projektes

 

Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Vogelpark-Region


Die Mitglieder der LAG sind neben Vertretungen der Städte Bad Fallingbostel und Walsrode, der Gemeinde Bomlitz und der Gemeindefreie Bezirk Osterheide 13 Beteiligte aus der Wirtschaft und dem sozialem Bereich, die den Nachhaltigkeitsbereichen "Ökonomie", "Ökologie", "Soziales/ Kultur" und dem neu definierten Bereich "Demografie, Konversion, Stadt- und Siedlungsentwicklung" zugeordnet sind.

Die Kommunen werden durch ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie der Gemeindefreie Bezirk Osterheide durch seinen Bezirksvorsteher vertreten. Ihnen fällt bei Abstimmungsprozessen jeweils eine Stimme zu.

Die 13 Beteiligten aus Wirtschaft und Sozialem haben pro Nachhaltigkeitsbereich eine Stimme und stimmen sich untereinander ab.

Beratend sind in der Regel Vertretungen vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL), Geschäftsstelle Verden und des Landkreises Heidekreises bei LAG-Sitzungen mit eingebunden.

Ratsmitglieder und Interessierte können an den LAG-Sitzungen teilnehmen.
LAG-Mitglieder

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