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Sanierung der Kapelle in Wense

Im Zuge der Umsiedelung des Besitzes der Familie von der Wense 1936 für den Truppenübungsplatz Bergen durfte die dazugehörige Kapelle mit Friedhof im Besitz der Familie verbleiben. Das Gutshaus beherbergt heute das Bundesforstamt und das Forstarchiv. Die Kapelle stammt aus dem Jahre 1672 und steht unter Denkmalschutz, Renovierungsarbeiten sind daher sehr aufwendig und kostenintensiv. 2004 wurde ein Förderverein zur Sammlung von Spenden für den Erhalt gegründet.

Anlass

Innen ist die Kapelle zur Zeit gut in Schuss, aber außen blättert die Fassade ab und die Feuchtigkeit steigt in den Wänden hoch. Die Kapelle steht nah am Wald. In der Vergangenheit haben die umstehenden Bäume begünstigt, dass die Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen konnte und dort Schäden angerichtet hat. Vor einiger Zeit wurden die Bäume in unmittelbarer Nähe der Kapelle entfernt, was zur Folge hat, dass das Gebäude und das umliegende Gebiet trockener bleiben. Die Schäden an den Außenwänden sind jedoch weiterhin sichtbar, können jetzt jedoch nachhaltig behoben werden.

Maßnahme

Die Grundmauer muss entlang der Fassade aufgegraben, die Kapelle eingerüstet, neu verputzt und gestrichen werden. Außerdem befindet sich im Turm die Uhr, die im Zuge der Einrüstung gesäubert werden kann. Das Uhrwerk ist heil und intakt.

Ziele

Durch die Sanierung wird die denkmalgeschützte Kapelle im Ort erhalten. Die Kapelle ist das einzige Gebäude im Ort, welches sich im Privatbesitz befindet. Sie wird regelmäßig von Touristen auch mit Führungen aufgesucht. Sie ist somit eine der wenigen touristischen Ziele im Gemeindefreien Bezirk Osterheide. Weiterhin wird die Kapelle auch für kirchliche Veranstaltungen genutzt und bietet für diese ein besonderes Ambiente.

Am Projekt beteiligt: Familie von der Wense

Umsetzung: 2020