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Pressemitteilung: Wasserstoff-Studie und eine Heizung für die Bäkschün Altenboitzen

Düshorn. Am 11. März fand die erste Sitzung des Jahres der Lokale Aktionsgruppe der LEADER Vogelpark-Region im Gasthaus Am Walde in Düshorn statt. Die Vorsitzende Bürgermeisterin Helma Spöring hatte eingeladen, um erneut über interessante Projetideen für die Region zu beraten.

Zentral in Altenboitzen liegt die Bäkschün, eine alte Kartoffelscheune, die im Ort für unzählige Veranstaltungen genutzt wird. Die Dorfgemeinschaft hat das Gebäude nach und nach umgestaltet, sodass nun ein großer Saal, ein Klubraum sowie sanitäre Anlagen und Küche zur Verfügung stehen. Derzeit fehlt eine effektive Heizungsanlage, mit der die Bäkschün auch in der kalten Jahreszeit gut genutzt werden kann. Im Zuge des Projektes soll zudem die Saaldecke saniert werden, um den Wärmeverlust zu verringern. Der Verein zur Förderung der Bäkschün und des Schützenvereins erhält von der LEADER-Region eine Unterstützung von 25.000 Euro zur Umsetzung des Vorhabens. Weitere Anknüpfungspunkte in Altenboitzen wurden bereits identifiziert, sodass die Bäkschün als Veranstaltungsort stetig weiterentwickelt wird.

Eine weitere Projektidee umfasst eine Machbarkeitsstudie zum Thema Wasserstoffanwendungen in der gesamten Region. Unter der Verantwortung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Deltaland sollen Potenziale zur Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff in der Region untersucht werden. Das Interesse von ortsansässige Unternehmen an dem Thema ist groß und auch die Lokale Aktionsgruppe unterstützt das Vorhaben nun, indem die Hälfte der Kosten aus Fördermitteln finanziert werden (Fördersumme etwa 25.000 Euro). Die Ergebnisse und weitere Entwicklungen werden natürlich mit Spannung erwartet.

Im Anschluss an die Sitzung gab es eine Führung und Besichtigung der St-Johannes-der-Täufer-Kirche zu Düshorn. Hier wurde die Innensanierung mit der LEADER-Förderung unterstützt. Die Mitglieder der Aktionsgruppe und Gäste waren beeindruckt von dem gelungenen Projekt und der angenehmen freundlichen Atmosphäre in der Kirche.

Die Region befindet sich im letzten Jahr der EU-Förderperiode 2014-2020. Anträge sind aber aufgrund einer Verlängerung noch bis 2023 möglich. Weiterhin stehen Mittel zur Verfügung. Vor allem regionale Wirtschaftskooperationen sollen noch unterstützt werden.

Autor/in: Austen